Veröffentlicht in Allgemein, triathlet under construction.

Der Staffelstab

Katrin von Katrin goes Triathlon hat den wunderbaren Staffelstab an mich weitergereicht!

Here we go!

Was ist deine primäre Sportart?

Eigentlich Triathlon, wenn ich das allerdings runterbreche, sitze ich aktuell die meiste Zeit auf dem Rad.

Wie bist du zu diesem Sport gekommen?

Durch meine Freundin Katja, die als Zuschauer beim Cologne Triathlon Weekend dabei war und mich angefixed hat.Ein Jahr nachdem wir diesen Entschluss gefasst haben,  standen wir dann dort im Wasser als der Startschuss für den Sprint fiel.

Wie lang übst du diesen schon aus und wieso bist du dran geblieben?

Seit 2013, mit mal mehr und mal weniger intensiven Trainingsphasen. Kurz nachdem ich mit Triathlon begonnen hatte, legte mir meine Gesundheit einige Steine in den Weg, für die es sich dann aber lohnte dran zu bleiben. 3 Jahre später ist mein Körper immer noch eine kleine Baustelle, aber es wird langsam. Mein großer Wunsch war es immer, einmal eine Mitteldistanz zu finishen, das hat mich dann doch irgendwie immer wieder ermuntert dran zu bleiben.Diesen Traum werde ich mir hoffentlich endlich in ein paar Wochen erfüllen.

Ausserdem bin ich so ein Typ Mensch, der gerne mehrere Sachen aufeinmal anfängt, aber irgendwie auch nix richtig kann, und da bin ich ja im Triathlon eigentlich genau richtig! 😉

Übst du noch andere Sportarten aus?

Neben Schwimmen – Radfahren – Laufen, nur noch Extremcouching.

Deine bisherige Bestleistung?

Öhm, es gibt keine besonders nennenswerte. Sollte sich daran was ändern, lasse ich es Euch wissen!

Was sind deine nächsten Ziele? Nenne bitte ein kurzfristiges und, wenn vorhanden, ein langfristiges Ziel.

Als nächstes steht der Ironman70.3 im Kraichgau Anfang Juni an, sofern mein Baustellenkörper mir auf den letzten Metern nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. Die letzten Monate fiebere ich schon auf das Event hin, so richtig mit allem, was dazu gehört. Aufregung, Gleichgültigkeit, Vorfreude, Angst, Panik…..

Langfristig möchte ich gesund bleiben, damit man sich viele weitere Ziele stecken kann. Und irgendwann möchte ich gerne mal den Ironman70.3 Pays d´Aix in Aix en Provence machen…..

Hast du ein besonderes Erlebnis, was dir im Gedächtnis geblieben ist?

Der legendäre Schwimmteil bei meinem ersten Triathlon. Dafür werde ich mich hoffentlich bei meinem Bruder nochmal mit einer ordentlichen Schwimmleistung revanchieren. Rückblickend betrachtet kann ich jetzt gut drüber lachen, aber nach den 750m auf der Regattabahn des Fühlinger Sees fand ich das damals gar nicht so witzig, dass er sich schlapp gelacht hatte und immer nur rief „Schwimm, Julchen, schwimm!“. Wobei man von schwimmen damals gar nicht sprechen konnte, das einzige was mich am Leben hielt, war mein Neo….

Wie ernährst du dich? Fleischlich? Vegetarisch? Vegan? Nur Süßes? Und warum?

Mit alles – ausser scharf. Fisch, Fleisch, Gemüse, Süßigkeiten. Eine Zeitlang habe ich mich streng ketogen ernährt und Kohlenhydrate gezählt. Gesundheitlich habe ich mich in diese strenge Form der Ernährung reingefunden und bin eigentlich auch ganz gut damit gefahren. Leider habe ich ein wenig die Lust und den Ehrgeiz daran verloren und esse nun was mir gefällt und schmeckt. Für meinen Freund Kolja gehört Schokolade leider zu seinen Grundnahrungsmitteln dazu, was es mir nicht immer einfach macht, nur zuzuschauen. Aber generell essen wir vermehrt Gemüse, Salate und Fleisch. Nudeln und Kartoffeln gibt es bei uns eher selten, wenn dann für mich Konjak-Nudeln und für Kolja die „normalen“. Das ist das einzige, was aus der ketogenen Ernährung hängen geblieben ist. Wir versuchen Weizenmehl so gut es geht zu meiden, darum findet man auch eher weniger Brötchen bei uns auf dem Frühstückstisch.

Supplementierst du etwas?

Ausser Schokolade haben wir Eiweißpulver und Rote Beete – Vorräte zuhause gebunkert.

Hast du eine Buchempfehlung (und ein Zitat daraus)?

Das Handbuch zu Ihrem Körper von Chris Michalk. Kein Zitat, aber dafür jede Menge brauchbare Tipps und Hintergründe zu den verschiedensten Ernähungsmythen.

Wo und wann läufst du am liebsten (gern auch mit Foto)?

Im Ruhrgebiet läuft man am liebsten am Kanal. Oder auf der Erzbahntrasse. Ein Stückchen Industriekultur, die noch zum greifen nah ist. So gehts mir auch, wenn gleich ich dann doch lieber mit dem Tribike durch´s angrenzende Münsterland fahren.

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Läufst du allein oder in einer Laufgruppe?

Meistens laufe ich allein, bzw. wenn mein Papa oder Kolja nichts besseres zu tun haben, begleiten Sie mich ab und mit dem Rad. Kolja und ich laufen nur zusammen, wenn er eine Rekomeinheit auf dem Plan hat und ich einen GA2-Lauf. Sonst wäre wohl eine Beziehungskrise vorprogrammiert….

Warum und seit wann bloggst du?

Seit 2013. Ursprünglich wollte ich nur meine in Deutschland und Holland verstreuten Freunde auf dem Laufenden halten, wie es bei mir so läuft. Dann bekam ich die Möglichkeit regelmäßig für das Triathlonportal Triathlon.de zu bloggen. Und scheinbar gibt es da draussen wirklich den ein oder anderen, der regelmäßig liest, was ich so in die Tasten haue. Das wundert mich manchmal selbst am meißten! 🙂

Was denkst du, wie dich der Sport beeinflußt und zu einem anderen Menschen macht bzw. wie hat er dich verändert?

Hmh, immer schwierig, weil man meistens nach einer gewissen Zeit doch wieder in alte Muster verfällt. Allerdings hat man beim Triathlon ja viel Zeit über viele Dinge nachzudenken. Im Wasser kann man sich schön viele Gedanken machen, auf dem Rad auch. Ich glaube, dass ich gelernt habe, mich selbst nicht so ernst zu nehmen. Sport soll Spaß machen, einen an die eigenen Grenzen bringen und die Möglichkeit geben, über sich selbst hinauszuwachsen. Leider vergessen das viele und klassifizieren Menschen in „gute und schlechte Sportler“, wobei die sportliche Leistung wenig über den Menschen an sich aussagt…

Wen nominierst du, damit er/sie den Staffelstab weiter trägt?

Ich nominiere Jörn, von Foxletics – weil er am lautesten Geschrien hat, dass er auch endlich dran kommen möchte.

Frage von Katrin war: Was gibt Dir am meisten Kraft in einem Wettkampf?

Gute Frage, ich glaube es ist diese innere Stimme, die sagt „jetzt bloss nicht in´Sack hauen. Weitermachen. Immer weiter.“! Manchmal entwickelt man Kräfte daraus, die man seinem Körper zuvor nie zugetraut hat. Und das Gefühl, was am Ende bleibt ist unbeschreiblich. Egal wie schnell oder wie langsam man unterwegs war. Das Überqueren der Finishline ist der ehrlichste Moment im Triathlon – Das Ziel ist das Ziel. Und dafür lohnt es sich.

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