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Mega!

Was ich im letzten Blog unwissend angekündigt hatte, ist genau so eingetreten. „Make it a December to remember“. Das wurde es – ein unvergesslicher Dezember.

Weil man im Leben auch mal so richtig spontan sein muss, habe ich eine Woche vor Weihnachten im Flieger auf dem Weg nach Fuerteventura gesessen. Sonne statt Nieselregen und Frühstück auf der Terrasse statt Glühweinstand. Und ausschließlich kurze Trainingsklamotten im Gepäck.

Das war die beste Entscheidung, die ich im vergangenen Jahr getroffen hatte, denn es war traumhaft. Auf der einen Seite ist Fuerte  „Surfer’s Paradise“ mit den wundervollen Buchten von La Pared, auf der anderen Seite „Home of the Triathletes“ mit der 50 Meter Bahn im Las Playitas.

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„Awesome“, wie der moderne Blogger sagen würde.

Ich sage schlicht und ergreifend einfach nur „MEGA“. Das waren auch die ersten zweihundert Worte vom Flughafen bis in’s Hotelzimmer. Mega Wetter, mega Insel, mega Pool, mega gut, mega toll, mega Idee aber leider auch mega windig! Und mega bergig.

Und so kam es, wie es kommen musste.  Auf dem Plan standen drei Stunden locker Radfahren. Und darauf freute ich mich. Die Tour begann mit ganz vielen „ohhhs“ und „aaahs“, weil der Ausblick auf das Meer einfach traumhaft war. Ich konnte mir zu dem Zeitpunkt nichts Schöneres vorstellen, als genau hier auf Fuerte zu radeln. Bis ich den schleichenden Anstieg kurz hinter La Pared bemerkte. Für einen kleinen Moment dachte ich, dass es hinter der nächsten Kurve sicher irgendwie wieder flach weiter gehen würde, ahnte aber schon böses, als ich in der Ferne ein  kleines rotes Auto die Serpentinen herunterkommen sah.

Wie viel, und was man doch über sich selbst kennenlernt, wenn man erstmals bei einem mega Wind in einem mega „Anstieg“ festhängt… Ernsthaft, wir hatten Dezember, was sollte das….?? Genau diese Frage, verpackt mit mindestens 100 verschiedenen Beleidigungen, haute ich meinem Trainingspartner die nächsten drei Stunden um die Ohren. „Es ist kein Vergnügen auf Fuerteventura Rad zu fahren.“ – Ja genau. So sieht es aus.

Und dann ist es wiederum doch ein absolutes Vergnügen. Im  Dezember. Kurz – kurz. Es ist sonnig, es ist warm und man muss Sonnencreme benutzen. Manchmal glaubt man zu träumen, und dann ist es der Gestank der unzähligen Ziegen am Straßenrand, die einem doch das Gefühl geben, in einer realen Welt zu sein.

Processed with VSCO with g2 presetAlles andere ist aber absolut weit weg, die Kälte, das Weihnachtsfest, der Terror in Berlin, der Geruch von Keksen und Lebkuchen und der Alltagsstress. Hier kann man genau das tun, was im Trainingsplan steht, und den Grundstein für 2017 legen.

Aloha!

Und das musste ich auch. Denn 2017 beginnt für mich mit einem Paukenschlag. Als im November eine „Anfrage“ bei mir eintrudelte, ob ich zum Team von „Racing Aloha“ dazustoßen möchte, wußte ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte.

„Racing Aloha“, sind das nicht die Mädels, die so tough und schnell im letzten Jahr die Triathlonszene aufgerollt haben? Jap, sind sie. Okay – tough bin ich. Schnell….? Hmh.

Aber schnell „JA“ gesagt hatte ich. Immerhin schonmal ein gutes Omen. Der Rest kann also jetzt kommen. Und darauf freue ich mich.

2017 wird MEGA gut!

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