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Julia dreht am Rad.

Die Triathlonsaison 2014 neigt sich für die meisten von Euch langsam dem Ende zu. Für mich hatte, sie vom Gefühl her, erst gar nicht richtig begonnen. Mein Blog gleicht in diesem Jahr eher einer Werbebroschüre für Medikamente, Ärztezentren oder Rehamaßnahmen als einem Sporttagebuch. Aktuell bin ich weit entfernt von dem Körpergefühl eines Triathleten.

Ich bin wie Lance Armstrong.

10562920_278493115685513_3764955446040798682_n“…fett und in einer lausigen Verfassung…”

 

Gute Vorsätze im September

Also fange ich Mitte September schon damit an, womit die meisten Menschen am 02. Januar starten: Mit guten Vorsätzen. Voller Optimismus, dass diese nicht (auch wie bei den meisten Menschen) schon nach kurzer Zeit im Sand verlaufen, optimiere ich das, was mir am meisten Spaß macht.

Radfahren. Und somit meine Sitzposition. Bikefitting war angesagt.

Es wäre vermessen hier zu unterschlagen, dass Stephan Schepe vom triathlon.de-Shop Berlin mir mit Rat und Tat und technischen Hilfsmitteln zur Seite stand. Aerodynamik, Kraftübertragung und wenigstens ein bisschen Gemütlichkeit sind die Punkte, die maßgeblich für meinen Erfolg auf dem Rad sein sollen. Tests zu Kraft, Beweglichkeit und das Aufzeigen meiner körperlichen Defizite sind die Punkte, die maßgeblich für die Demotivation meiner guten Vorsätze zuständig sind. Allerdings auch notwendiger und wichtiger Bestandteil um die optimale Sitzposition herauszufinden und um nicht wie ein “Affe auf dem Schleifstein” auf dem Rad zu sitzen. 1492281_273560006178824_5679588654567198270_o

Es gibt unzählige Meinungen, Formeln, Tipps und Hinweise, wie die “optimale” Sitzposition auszusehen hat. Letztlich hat Stephan mir erklärt, dass es ein Zusammenspiel aus vielen einzelnen Faktoren ist, das Radfahren erst effizienter und dann hoffentlich auch schneller macht. Die Hüfte, das Knie und die Fußgelenke bilden hierbei die wichtigste Komponente.

Schnell merkte ich, dass sich die Muskelgruppe rund um die Hüftbeuger in der lauffreien Zeit zu meiner absoluten Schwachstelle entwickelt haben.

Doch der Herbst naht und die allseits beliebte Zeit für Athletiktraining bricht bald heran.

Nachdem Stephan und ich nach einiger Zeit das höchstmögliche an “Aerdodynamik” aus mir und meinem Scott rausgeholt haben, war von meiner bequemen Sightseeing-Sitzposition nicht mehr viel zu sehen. Zu spüren schon gar nicht mehr. Fortan sollte ich Übungen für meine Hüftbeuger in meine tägliche morgendliche Aufsteh-Routine integrieren.

Während wir (oder Stephan) analysierten, einstellten, testeten, stellte ich mal eben die Anschaffung von Zeitfahrrädern für Freizeitsportler in Frage. Das ich zu dem Zeitpunkt schon lange heimlich in das Scott Plasma (3,4,5 ganz egal) verliebt bin, behielt ich besser für mich. ”…als letzter aus dem Wasser kommen, aber auf so einen Hobel steigen.” “…lieber an der eigenen Fitness was tun, als sich so eine Maschine zuzulegen.”, “…so ein Teil fährt ja auch nicht von allein.”.

Diese und ähnliche Dinge hörte ich mich kopfschüttelnd sagen.

Nun ja. Eine Frau ein Wort.

Alles Aero…

Guter Rad ist teuer und weil Zeit auch Geld ist, habe ich seit kurzem ein Zeitfahrrad.
Damit fährt man schnell. Und ich auch. Bald.

Nun ja. Da steht es plötzlich. Das Fuji D6 1.3. Fuji also, kein Scott.

Es war – anders als oft in zwischenmenschlichen Beziehungen – Liebe auf den ersten Blick. Und schnell war auch klar warum. Fuji ist das japanische Symbol für Kraft und Ausdauer. Perfekt. Wir passen gut zusammen!! Bald. cropped-tempelhof.jpg

Und bis es soweit ist, mache ich auch fleißig meine Übungen für den Hüftbeuger, optimiere mein Schwimmtraining, dass ich nicht als letzter aus dem Wasser komme und werde auch etwas für meine körperliche Fitness tun. Ich verspreche es, das sind schließlich meine guten Vorsätze für meine neue Liebesbeziehung zu meinem neuen Zeitfahrrad…

Doping für den Kopf – powered by triathlon.de Shop-Berlin!!
Danke Stephan!!

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liebe was du tust.

„Man muss das finden was man liebt. Verliere nicht deinen Glauben.

Suche weiter. Bleibe nicht stehen.“

 

„Arbeit wird einen großen Teil des Lebens ausmachen, und der einzige Weg, um wirklich erfüllt zu sein, ist das zu tun, wovon man glaubt, es sei eine großartige Arbeit. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu tun, ist zu lieben, was man tut. Wenn du es bis jetzt nicht gefunden hast, dann suche weiter. Bleibe nicht stehen. Mit allen Fasern deines Herzen wirst du es spüren, wenn du es gefunden hast. Und wie jede große Beziehung wird es besser und besser, wenn die Jahre vergehen. 
Also schaue dich um, bis du es wirklich gefunden hast. Bleibe nicht stehen.“

Steve Jobs


So ist das wohl mit allen Dingen im Leben.

Arbeit.
Beziehung.
Sport.

Und alles ist irgendwie auch immer „Arbeit“.
Aber es stimmt, wenn man etwas gefunden hat, was einem mehr als „nur“ Spaß bereitet, dann sollte man bereit sein, dafür das zu geben, was man kann.
Was das Herz hergibt und was der Körper hergibt. 
Was dann passiert?

Dann wird aus Sympathie Liebe.
Aus Krankheit wird Gesundheit.
Aus Passion wird Leidenschaft.

Aus Julia wird ein Triathlet. (vielleicht)

Und weil Steve Jobs so ein kluger Mann war:

„Mir meines eigenen baldigen Todes bewusst zu werden, ist das wichtigste Werkzeug, das ich jemals entdeckt habe, um mir bei den großen Entscheidungen im Leben zu helfen. 
Weil fast alles – alle äußerlichen Erwartungen, aller Stolz, alle Furcht vor peinlichen Situationen oder Misserfolgen – alle diese Dinge entfallen im Angesicht des Todes und lassen nur das wirklich wichtige übrig.
Das Bewusstsein für den eigenen Tod ist meines Wissens der beste Ausweg aus der Falle, zu denken, dass man etwas zu verlieren hätte. 
Ihr seit bereits nackt. 

Es gibt keinen Grund, nicht eurem Herzen zu folgen.“